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Inhaltsverzeichnis: Deckungsbeitrag 1

Deckungsbeitrag 1 – unverzichtbar für kluge Entscheidungen im E-Commerce

Der E-Commerce ist ein dynamisches und wettbewerbsintensives Umfeld, in dem klare Einblicke in Kosten und Erlöse essenziell sind, um erfolgreich zu sein. Eine der wichtigsten Kennzahlen, die dir dabei helfen kann, ist der Deckungsbeitrag 1 (DB1). Diese Kennzahl ermöglicht es dir, den finanziellen Beitrag jedes einzelnen Produkts präzise zu bewerten und fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. In diesem Artikel erklären wir, was der DB1 ist, wie er berechnet wird, wofür er steht, warum er so wichtig ist und welche häufigen Fehler du vermeiden solltest.

Was ist der Deckungsbeitrag 1 (DB1)?

Der Deckungsbeitrag 1 (DB1) zeigt dir genau, wie viel von deinem Umsatz nach Abzug der direkten Kosten (Materialkosten, Produktionskosten) übrig bleibt und wie profitabel deine Produkte wirklich sind. Diese direkten Kosten, auch als Kosten der verkauften Güter (COGS) bezeichnet, umfassen alle variablen Kosten, die unmittelbar mit der Herstellung oder dem Einkauf deiner Produkte verbunden sind.

Unterschiede zu anderen Deckungsbeiträgen:

  • DB2: Berücksichtigt neben den variablen Kosten auch die fixen Gemeinkosten wie Miete, Personal und andere betriebliche Ausgaben.
  • DB3: Integriert zusätzlich Marketingkosten und andere strategische Investitionen, die zur Umsatzsteigerung beitragen.

How to: Deckungsbeitrag 1 berechnen

Die Berechnung des Deckungsbeitrags 1 ist einfach und erfolgt nach der folgenden Formel:

Deckungsbeitrag 1 berechnen Formel
Deckungsbeitrag 1 berechnen Formel

Beispiel gefällig?

Stell dir vor, du verkaufst eine trendige umweltfreundliche Trinkflasche für 100 Euro. Die Herstellungskosten betragen 60 Euro. Dein DB1 beträgt also 40 Euro – das ist das Geld, das du zur Deckung deiner Fixkosten und zur Gewinnmaximierung nutzen kannst!

Nettoerlös: Der Verkaufspreis abzüglich Umsatzsteuer und gegebenenfalls Rabatte.

Kosten der verkauften Güter (COGS): Direkte Kosten wie Materialkosten, Produktionskosten, Einkaufskosten etc.

Das sagt der Deckungsbeitrag 1 aus

Der DB1 gibt dir wertvolle Informationen darüber, wie effizient du deine Ressourcen einsetzt und wie rentabel deine Produkte sind. Ein hoher DB1 bedeutet, dass du deine direkten Kosten gut im Griff hast und deine Produkte eine hohe Marge aufweisen. Dies ist entscheidend für die Rentabilität deines Geschäfts.

DB 1 und sein Einfluss auf Geschäftsentscheidungen:

  • Preisgestaltung: Anhand des DB1 kannst du entscheiden, ob deine Preise wettbewerbsfähig sind und dennoch eine ausreichende Marge bieten.
  • Produktportfolio-Optimierung: Produkte mit einem niedrigen DB1 sollten entweder preislich angepasst oder aus dem Sortiment genommen werden.

Beispielhafte Anwendung des Deckungsbeitrags 1

Stell dir vor, du betreibst einen Online-Shop für Modeartikel. Du stellst fest, dass die DB1-Werte für T-Shirts und Jeans unterschiedlich sind. Während die T-Shirts einen DB1 von 50% haben, weisen die Jeans nur einen DB1 von 30% auf. Dies könnte darauf hinweisen, dass du entweder die Einkaufskosten für die Jeans reduzieren oder den Verkaufspreis erhöhen musst, um die Rentabilität zu verbessern.

Bedeutung des DB1 im E-Commerce

Der DB1 ist ein unverzichtbares Instrument für die Steuerung und Optimierung deines E-Commerce-Geschäfts. Er hilft dir, Ressourcen effizient zu nutzen, die Rentabilität deiner Produkte zu bewerten und fundierte strategische Entscheidungen zu treffen.

  • Ressourcenallokation: Mit dem DB1 kannst du genau nachvollziehen, welche Produkte oder Produktgruppen die größten Deckungsbeiträge liefern und entsprechend deine Ressourcen allokieren.
  • Profitabilitätsanalyse: Durch die regelmäßige Analyse des DB1 erkennst du frühzeitig, welche Produkte profitabel sind und welche nicht. Dies ermöglicht es dir, dein Sortiment kontinuierlich zu optimieren.
  • Benchmarking und Zielsetzung: Ein gesundes Verhältnis von DB1 zu den Nettoerlösen ist besonders wichtig. Ideal sind Werte um 75-80% für günstigere Artikel. Diese Benchmark kann dir helfen, realistische Ziele zu setzen und die Performance deines Online-Shops zu überwachen.
DB 1 im Gesamtkontext deiner Businesskennzahlen

Häufige Fehler im Umgang mit dem DB1 – machst du sie auch?

  • Übermäßiger Fokus auf den Einkaufspreis: Viele Online-Händler betrachten nur die Einkaufspreise und den DB1, ohne die vollständigen Kostenstrukturen zu berücksichtigen.
  • Vernachlässigung von Fixkosten: Fixkosten wie Logistikkosten und Marketingbudgets werden oft nicht ausreichend berücksichtigt, was zu einer verzerrten Darstellung der Rentabilität führen kann.
  • Fehlende Betrachtung von DB2 und DB3: Im E-Commerce ist es wichtig, auch die Fixkosten (DB2) und strategischen Kosten (DB3) im Auge zu behalten, um ein vollständiges Bild der Rentabilität zu erhalten.

Beispiel eines häufigen Fehlers

Ein Online-Händler stellt fest, dass ein Produkt einen hohen DB1 hat und entscheidet sich, massiv in Werbung zu investieren, ohne die zusätzlichen Marketingkosten zu berücksichtigen. Am Ende stellt sich heraus, dass der DB2 und DB3 negativ sind, weil die zusätzlichen Kosten nicht einkalkuliert wurden.

DB 1 zusammengefasst

Der Deckungsbeitrag 1 (DB1) ist mehr als nur eine Zahl. Er ist ein Werkzeug, das dir hilft, täglich den finanziellen Erfolg deines E-Commerce-Geschäfts zu optimieren. Die Berechnung ist einfach:
Nettoerlös minus Kosten der verkauften Güter (COGS).
Durch die regelmäßige Überprüfung und Anpassung deiner DB1-Werte kannst du sicherstellen, dass dein Geschäft profitabel bleibt und kontinuierlich wächst. Vergiss aber auch nicht, einen Blick auf deinen DB2 und DB3 zu werfen, um wirklich alle Kosten zu überschauen!

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Deckungsbeitrag 1 berecnen – Q & A

Abschließend wollen wir an dieser Stelle einige wichtige Fragen klären, die den Deckungsbeitrag 1 betreffen und dir helfen, den DB 1 noch besser zu verstehen:

Mindestens einmal pro Monat, um aktuelle Trends und Entwicklungen zu erkennen.

Überprüfe die Kostenstruktur und erwäge Preisanpassungen oder Produktoptimierungen.

Du kannst deinen DB1 verbessern, indem du entweder die Kosten der verkauften Güter reduzierst oder die Verkaufspreise erhöhst. Verhandle bessere Einkaufspreise, optimiere deine Produktionsprozesse oder führe Preiserhöhungen durch, sofern dies der Markt erlaubt. Am besten du analysierst deine Businesskennzahlen im Vorfeld, um alle Stellschrauben im Blick zu haben!

Typische DB1-Werte variieren je nach Branche und Produkt. Im E-Commerce sind Werte von 75-80% für günstigere Artikel ideal.

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